Archiv der Kategorie: Geistiges Heilen

Manchmal möchte ich aus meiner Haut

Manchmal möchte ich aus meiner Haut,
Gehörtes verstummen machen und
Gefühltes ausradieren.
Gleichgültiger ertragen,
wenn nicht Gleiches gültig.
Umschattet sein vom
gleißenden Licht des Gesehenen.

Manchmal möchte ich aus meiner Haut.
Nicht Stimmungen, die niemand kennt,
auf meinen zarten Saiten spielen lassen.
Nicht Löcher stopfen in den
Mauern, die um mich gebaut.
Nicht Bedeutungsloses sehen im
scheinbar Heiligen.
Nicht Gedanken haben,
die kein Mensch versteht.

Manchmal möchte ich aus meiner Haut,
um der Welt den weiten Weg zu zeigen,
den ich schon zu ihr gegangen.

Manchmal möchte ich aus meiner Haut…

C o o l – in! Eine Anregung zum Burn-out

Und schon wieder kommt’s englisch daher, wo wir doch so schöne deutsche Wörter haben wie erschöpft, ausgelaugt, fertig, erhohlungsreif, „alle“, im pejorativen Sinne von leer, niedergedrückt, bis in die Grundfesten verstimmt, unausgeglichen, kraftlos, ermattet, hilflos, gelähmt, gefangen und so weiter, und so weiter.
Auf jeden Fall ist alles zu viel, was da so ist, was hereindringt durch unsere Sinne, was wir gedanklich und emotional hereinlassen und vorallem, wie wir damit umgehen. Also eher ein „Burn-in“?IMAG1629_1
So manches, fast das Meiste, sollten wir umgehen, fröhlich auch umschiffen, und blicken in den freien, offenen Raum der Gegebenheiten und der Möglichkeiten….
Es ist ein  Hupf, ein kleinerSprung, verknüpft mit der ein wenig Abstand schaffenden phänomenologischen Frage:
Was ist mir jetzt, hier, wie gegeben?
Was ist wirklich gefühlt, jetzt da?, und was sind meine Muster?

Dann fällt fast, wie von allein, schon so vieles ab und es wird klarer, leichter und vor allem heiterer.
Und zudem konkret ein neues Tun hineingespeist: sei’s Zen, sei’s TaiJi oder QiGong und schau’n, was vielleicht wie von allein, ohn‘ Zutun, doch geschieht.
Aber egal, was „da draußen“ so alles zu sein scheint: es geht um die eigene Contenance im allgemeinen Spiel der Kräfte. So vermögen die Erfahrungen des Tui Shou, der Schiebenden Hände (Push Hands) mit einem Übungspartner, sich umzusetzen und zu konkretisieren in einem neuen Gefühl für Bodenständigkeit gepaart mit situativer Flexibilität.  Eine Ruhe, die aus unserer Mitte kommt, findet sich in der Bewegung. Und in jeder Bewegung bleibt die Ruhe bewahrt. Ausgeglichen im Wechselspiel von Yin und Yang, den universalen Bewegungen von Aufnehmen und Abgeben, physisch, psychisch und mental. 
Vielleicht wäre es gut, polar und integral bewußt zu sein im Sinne  eines Ausgleichs von Feuer „burn-out“ und Wasser, also ein „cool&flow-in“. IMG_0754

Meister oder Manager ist doch keine Frage

Meister gibt es viele im Tai Ji Quan, Qi Gong und Zen, nicht nur chinesische, sondern auch westliche ; es gibt ordentlich ernannte Meister eines Handwerkes bis hin zum  Bürger-, oder dem mittlerweile „anglisierten Hausmeister“, der zum Manager auf- oder eher abstieg? Ob ein „Facility Manager“ die Anliegen eines Hauses noch meistert?  Meister im eigenen Hause sein bedeutet ja vorwiegend auch, den leiblichen, emotionalen und mentalen Haushalt immer wieder bewußt auszugleichen.

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Etwas meistern heißt, sich mit etwas beschäftigen, sich unablässig auseinandersetzen, um sich in der jeweiligen Sache selbst zu finden, immer wieder neu mit zenhaftem  Anfängergeist. Meister werden ist kein Streben nach einem Titel,  vielmehr eine kontinuierliche Entwicklung, ein lebenslanger, freudiger Weg.

Als Lehrmeister möchte man nicht etwas pejorativ „schulmeisterlich“ daherkommen, sondern hat als Lehrer sein Leben dem bestmöglichen Lehren gewidmet und lernt ohn‘ Unterlaß, selbst Schüler, von allen Schülern.
Und schöööööööön ist es, Liebes- und Spielmeister in den Künsten des Zen zu sein, vor allem, wenn sie experimentell daherkommen!
Und es gibt eine Qi Gong Übung mit dem Titel: Die Meisterübung.

Und überhaupt läuft doch letztanfänglich alles auf die Meisterung des Lebens hinaus, oder besser hinein ins alltägliche All-Eins-Sein.

Geistiges Heilen

Dann bist Du eine Wunderheilerin? Fragte mich neulich eine junge Frau, der ich erzählte, dass ich Hände auflege. Schön wär’s, hab ich gesagt, dann müsste ich jeden Menschen nur einmal behandeln. Hallo und auf Wiedersehen und dann der Nächste bitte. Aber Wunder gibt es nicht, denn das einzige Wunder ist das Leben selbst. Wenn wir etwas für ein Wunder halten, dann nur, weil wir die Gesetze des Lebens, der Natur nicht verstehen. Geistiges Heilen, was ist es dann, kann man es beschreiben?

In erster Linie ist es eine Ergänzung zur Schulmedizin und Naturheilkunde, denn im geistigen Heilen stelle ich keine Diagnosen und verordne höchstens Meditation.
Meditation, wieso denn das? Und da sind wir schon beim Thema. Jetzt wird’s spannend und es gilt, einfache Worte für etwas zu finden, was sich im Wesentlichen nie vollständig beschrieben, sondern von jedem Einzelnen nur erleben lässt.

Kurz gesagt: Geistiges Heilen ist eine Kunst – und eine Wissenschaft. Die Methoden sind vielfältig, wie auch die Menschen, die sie entwickelt haben. Ich arbeite mit erprobten, traditionellen Methoden christlicher, buddhistischer, indischer und sufischer Heiler. Natürlich gibt es auch immer wieder Neues, aber das alte Wissen hat eine archaische Kraft, die mich mehr überzeugt. Im Grunde ist ja alles immer schon da gewesen, alles ist schon da, alles ist schon in uns, wir brauchen es nur zu entdecken und zu üben. Dem Göttlichen lauschen, das ist wichtig. Deswegen Meditation, denn sonst ist man dem alltäglichen Lärm ausgesetzt und es passiert gar nichts. Also Stille, Spüren, Fühlen, dann kommt das Sehen, dann das Hören. Da ist Disziplin wichtig und eine Stetigkeit, damit „Es in uns“ wachsen, erfahren und verstanden werden kann. Das ist die Grundlage geistigen Heilens.

Und was passiert dann? Rein äußerlich ganz simpel: Der Klient legt sich hin und ich lege die Hände auf, so wie ich es gelernt habe. Dann geschieht das „Es“ und im Körper des Behandelten entwickelt sich Wärme und eine tiefe Entspannung. Dann beginnt „Es“ zu wirken, das kann noch Tage dauern, Tage, in denen etwas behutsam passiert, spürbar wird, wie in einem Kokon, ganz geschützt und leise.

Mehr verrate ich nicht, denn sonst wird Eure mögliche Erfahrung bereits jetzt durch Eure Vorstellung und den Verstand getrübt, der ja immer alles sofort wissen will.

Aber jeder ist sein ganz eigenes Wunder.

Bei Interesse: Termine bei @UK nach Vereinbarung unter: 0172/1394198