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AWF-art… Andere Wahrnehmungen Finden

F_2011_04_25_23Was wir täglich sehen, womit wir funktional umgehen und,
ohne es eigentlich wahr zu nehmen,  es buchstäblich um-gehen, also vermeiden; wie wir alltäglich unbewußt selbstverständlich funktionieren, ohne wirklich zu kapieren, was da so eigentlich läuft und abgeht…
Ja, es gilt in der Tat, anders wahr zu nehmen und  auch zu geben!

F_2011_04_25_25 F_2011_04_25_26 F_2011_04_25_27Fotos schießen, die Augen wie ein Pfeil; das Foto schauen und es beschneiden, Ausschnitte wählen, das Foto ausdrucken, es bemalen, es wieder fotographieren, es auf Leinwand reproduzieren, es mit Farbe spontan und waghalsig „bespritzen“, um es dann zu „linisieren“, zu nummerieren,  zu datieren und zu signieren.
AWF-art – Fortsetzung folgt…

 

Meister oder Manager ist doch keine Frage

Meister gibt es viele im Tai Ji Quan, Qi Gong und Zen, nicht nur chinesische, sondern auch westliche ; es gibt ordentlich ernannte Meister eines Handwerkes bis hin zum  Bürger-, oder dem mittlerweile „anglisierten Hausmeister“, der zum Manager auf- oder eher abstieg? Ob ein „Facility Manager“ die Anliegen eines Hauses noch meistert?  Meister im eigenen Hause sein bedeutet ja vorwiegend auch, den leiblichen, emotionalen und mentalen Haushalt immer wieder bewußt auszugleichen.

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Etwas meistern heißt, sich mit etwas beschäftigen, sich unablässig auseinandersetzen, um sich in der jeweiligen Sache selbst zu finden, immer wieder neu mit zenhaftem  Anfängergeist. Meister werden ist kein Streben nach einem Titel,  vielmehr eine kontinuierliche Entwicklung, ein lebenslanger, freudiger Weg.

Als Lehrmeister möchte man nicht etwas pejorativ „schulmeisterlich“ daherkommen, sondern hat als Lehrer sein Leben dem bestmöglichen Lehren gewidmet und lernt ohn‘ Unterlaß, selbst Schüler, von allen Schülern.
Und schöööööööön ist es, Liebes- und Spielmeister in den Künsten des Zen zu sein, vor allem, wenn sie experimentell daherkommen!
Und es gibt eine Qi Gong Übung mit dem Titel: Die Meisterübung.

Und überhaupt läuft doch letztanfänglich alles auf die Meisterung des Lebens hinaus, oder besser hinein ins alltägliche All-Eins-Sein.

Immer gewinnen!!!

In den Experimentellen Zen Künsten gibt es bei allen Spielen keine Gewinner und Verlierer!  Wir spüren eher die Spur des Geistes.  Bewußt und achtsam lassen wir uns ein, spielen mit uns selbst, mit einem Partner oder fühlen uns als Teil eines größeren Ganzen – einer Gruppe, einer Gesellschaftsschicht, als Teil eines Staates, als Teil der Menschheit und des Kosmos.  Und bitte keine Psychologismen, keine Familienaufstellungen: die haben in den ExZeKü nichts zu suchen!!!

Sehen und finden, was da ist,  ist elementarer als suchen, was man hofft zu finden.

Experimentelles…Im Alltäglichen versteckt…!!!

Die Experimentellen Zen Künste sind etwas Alltägliches, das sich unablässig versteckt. „Experimentell“ steht nicht im Gegensatz zu „traditionell“, sondern  baut darauf auf und führt darüber hinaus. Und jeder vermag ein Zen-Künstler zu werden.  Zen steht für Bewußtheit und Achtsamkeit. Hinausgehend über die klassischen Rituale,  wie sie sich beispielsweise finden in der Teezeremonie, dem Bogenschießen, Ikebana und Kalligraphie,  kann alles zur Zeremonie werden. Jede Sekunde, Minute und Stunde, der ganze Tag mit seinen mindestens 16-18 Stunden Wacherleben, wird zur Spielwiese eines experimentellen Zen-Künstlers! Glück auf!
ExZeKü erfährt man im DAO, Sendlingerstraße 21 in München