Archiv der Kategorie: Energiearbeit

AstroQiGong – was ist das?

Was kann, soll, darf man sich unter einer „AstroQiGong“-Stunde vorstellen?

Zunächst eine ganz normale Qi Gong-Stunde mit vielen Übungen. Angefangen von einfachen „Fühlübungen“ über komplexere und auch mal körperlich fordernde Übungen bis hin zur Erfahrung von Energien und Kräften durch einen Partner.

AstroQiGong, freitags 10-11 Uhr im Institut Integrales Tai Ji Quan & Qi Gong Andreas W Friedrich, München, Sendlinger Straße 21Das Besondere ist, dass die Übungen je nach herrschenden Planetenkonstellationen und deren Einflüssen ausgesucht und auch erklärt werden. Dabei spielt die Jahreszeit ebenso eine Rolle wie der Mondkalender oder kurz- und langfristige Aspekte, die Einfluss auf unsere Stimmung, die Natur und das Weltgeschehen haben können.
Da das Universum ständig in Bewegung ist, wird jede Stunde anders gestimmt sein. Manche Übungen begleiten uns eine Weile, andere sind nur Momentaufnahmen… lasst Euch überraschen.

AstroQiGong findet statt: immer freitags von 10-11 Uhr (außer Schulferien) im Institut Integrales Tai Ji Quan & Qi Gong Andreas W Friedrich, Sendlinger Straße 21, München.
Interessierte sind herzlich willkommen (Probestunde 10,- €).

Möge allzeit der gestirnte Himmel über Euch sein!

Emotionslos abarbeiten

Nun sind Konstellationen, in denen Saturn eine Rolle spielt, meistens etwas knifflig. Die Stimmung ist oft im Keller, die Pflichten drücken, Arbeitsberge türmen sich auf… Allerdings sind diese Konstellationen auch sehr gut geeignet, um eben jene Arbeitsberge systematisch abzutragen. So wie heute – Sonne trifft Saturn: Weihnachten rückt immer näher und jede(r) hat in dieser ach so besinnlichen Zeit eine Menge zu erledigen.

Aber: Heute ist auch ein idealer Tag, um sich mit einem Blatt Papier zurückzuziehen und sich zu besinnen (vielleicht heißt es deshalb „besinnlich“), was noch in den nächsten Tagen getan werden muss, sollte, möchte…

Aber wo anfangen?

Ganz einfach! Der frühere US-Präsident Dwight D. Eisenhower hatte eine ganz einfache Methode. Er schrieb seine Aufgaben auf eine To Do-Liste und dann vergab er ihnen eine Priorität nach folgendem Muster:

Priorität A

Die Aufgabe ist dringend und wichtig!
Diese Aufgaben sollte man so schnell wie möglich und „emotionslos abarbeiten“!

Priorität B

Die Aufgabe ist wichtig, aber nicht dringend!
Vergeben Sie für diese Aufgaben einen Termin, bis wann Sie sie erledigen wollen. Sehr wahrscheinlich können Sie diese Aufgaben aber getrost auf „Zwischen-den-Jahren“ oder gar ins nächste Jahr aufschieben.

Priorität C

Die Aufgabe ist dringend, aber nicht wichtig!
Überlegen Sie, ob Sie diese Aufgaben nicht delegieren können. Ihr(e) PartnerIn, Kinder, (Schwieger-)Eltern, Freunde, Nachbarn können Ihnen das eine oder andere möglicherweise ohne große Probleme abnehmen, so wie Sie diese Menschen auch unterstützen können. Z.B. wenn jemand eh mit dem Auto zum Großmarkt fährt, kann er/sie für andere etwas mitbringen. Wenn jemand einen Weihnachtsbaum kaufen fährt, ist es keine Mühe, zwei oder drei Bäume zu besorgen. Wer Packerl einpackt, kann auch noch ein paar mehr einpacken. Wer Packerl zur Post bringt, kann andere Packerl mitnehmen usw.
Wenn man einmal in Ruhe anfängt zu überlegen, fallen einem viele Möglichkeiten ein. Man muss wahrlich nicht alles selber machen!

Priorität D

Die Aufgabe ist weder wichtig noch dringend!
Muss sie überhaupt erledigt werden? Oder kann sie in der „Rundablage“ (vulgo Papierkorb) verschwinden?

Und siehe da: Plötzlich ist Struktur in dem Aufgabenberg. Und Sie haben doch noch Zeit, auf einen Adventskaffee mit Freunden oder Nachbarn, für sich selbst und für die Dinge, die Sie einfach gerne machen möchten – egal ob dringlich und/oder wichtig…

St@rnerQi wünscht Ihnen allen noch eine schöne Adventszeit!

Meditieren? … Kann ich nicht!

Kennen Sie das auch? Ständig lesen Sie irgendwelche Artikel, die die tollsten Erkenntnisse beschreiben, die jemand während einer Meditation hatte. Innere Ruhe, Lichtempfindungen, achtsames Wahrnehmen des eigenen Körpers, Atmung…

… und wenn Sie sich dann aufs Kissen setzen und auch meditieren wollen, dann … nun ja … dann kreiseln die Gedanken. Ihren Körper nehmen Sie allenfalls 5 Sekunden wahr, bevor Sie wieder bei der Einkaufsliste und der Bügelwäsche oder der letzten blöden Bemerkung Ihres Chefs sind. Irgendwann juckt und kribbelt alles. Die Beine schlafen ein, der Rücken schmerzt. Und wenn Sie versuchen, auf Ihren Atem zu achten, dann haben Sie das Gefühl, gleich zu ersticken!
Sie geben entnervt auf und denken: „Meditation ist halt nix für mich … Die können mir mit dem ganzen Achtsamkeits-Gelaber den Buckel runter rutschen!“

Schade eigentlich, denn man kann sich selbst so viel Gutes tun, wenn man die Bedürfnisse des eigenen Körpers bewusst und liebevoll wahrnimmt.
Was wollen mir die ewig verspannten Schultern sagen? Was der wehe Rücken, die schmerzenden Knie?

Bewusstheit durch Bewegung

WirbelsäuleHier die gute Nachricht für alle Genervten: Es geht auch ohne Meditation!

Denn man kann auch Achtsamkeit für seinen Körper entwickeln, indem man sich bewegt, indem man ganz bewusst und vorsichtig die Grenzen der eigenen Beweglichkeit auslotet und überhaupt erst wahrnimmt, was alles geht und was nicht – und wie es sich so anfühlt im eigenen Leib.

Tai Ji-ler und Qi Gong-ler kennen das, wobei es da eher darum geht, die Hüfte nicht ausbrechen zu lassen, die Schulternester nicht zu schließen, nicht zum Boden zu schauen … damit alles schön offen bleibt und das Qi fließen kann.

Wer sich schon einmal mit der Feldenkrais-Methode beschäftigt hat, kennt das auch – aber von einer anderen Seite. Hier geht es eher darum, Bewegungsmuster zu entdecken, die uns nicht gut tun, und diese durch die unzähligen anderen Bewegungsfreiheiten zu ersetzen, die uns zur Verfügung stehen. Die muss man aber natürlich erst einmal entdecken! … und integrieren!

Das funktioniert am besten im Liegen, weil man dabei das eigene Gewicht nicht tragen muss … und die Füße ganz anders wahrnehmen darf – das Becken auch und erst den Rücken! So gänzlich unbeschwert…

Wie anders ist das doch dann im Stehen. Ups, da sind sie wieder, die ollen Muster… Halt nein, gerade im Liegen hat sich das doch ganz anders angefühlt…

Mit Synergie zur Achtsamkeit

Ah ja, genau darum geht es, wenn sich Feldenkrais, Tai Ji und Qi Gong treffen! Und oh! Wie gut das tut, wenn sich in die Routine-Bewegungen plötzlich ganz neue Möglichkeiten einschleichen. Da tun sich neue Dimensionen auf!

So ganz spielerisch, ohne eingeschlafene Füße, ohne Meditationskissen und ohne plappernde Gedanken.
Stehen die Füße anders auf dem Boden der Tatsachen, tun die Knie nicht mehr weh und das Becken lässt sich in alle Richtungen bewegen. Und, yeah, die Wirbelsäule richtet sich ganz von alleine auf, der Kopf schwebt, und mit stolzem Blick schauen wir in und auf die Welt. Der Atem wird so tief, so frei, so leicht…

… und wir schweben … wir schweben durch eine Qi Gong-Übung, durch die Tai Ji-Form … durchs Leben – zu jeder Zeit gleichermaßen achtsam in den beiden Universen: dem in unserem Körper und dem um uns herum.

Wer von zwei Vollprofis lernen möchte, wie man durchs Leben schwebt, hat dazu Gelegenheit: am 9. und 10. Juli 2016 (Sa. 10-13 & 15-18 Uhr / So. 10-14:30 Uhr) im Institut Integrales Tai Ji Quan & Qi Gong in der Sendlinger Str. 21 in 80331 München.
Kosten: 290,- €
Am besten gleich anmelden, bevor die Plätze vergeben sind: telefonisch unter 089/89891040 oder per Mail an AWF(at)awf-taiji.de.

Synergetisches Projekt Tai Ji & Qi Gong meet FeldenkraisIrene Heck, international zertifizierte Feldenkrais-Pädagogin und Andreas W Friedrich, Tai Ji & Qi Gong Meister, ergänzen sich, wirken von den zwei Polen Yin und Yang her aufeinander ein und öffnen einen gänzlich neuen „Erlebensraum“!

Wer bislang keine Erfahrung mit Tai Ji, Qi Gong oder Feldenkrais hat, wird in diesem „Synergetischen Projekt“ hingeführt. Wer bereits Feldenkrais, Tai Ji oder Qi Gong praktiziert, wird eine neue Dimension der eigenen Persönlichkeitsentwicklung kennenlernen.

Melden Sie sich heute noch an: telefonisch unter 089/89891040 oder per Mail an AWF(at)awf-taiji.de.

Tendenz lustlos?

Neulich saß ich abends in meiner Kuschelecke. Wie so oft hatte ich mir ein bisschen „Arbeit“ mitgenommen, da ich abends nochmal für ein paar Stunden sehr gut und v.a. kreativ arbeiten kann:
Ein Konzept für einen Kunden, die „Hausaufgaben“ für die Experimentelle Zenkünste-Stunde am Mittwoch Abend im Institut Integrales Tai Ji Quan & Qi Gong und ein Fachbuch über die funktionale Sicherheit von Maschinen und Anlagen.

Reichlich seltsames Zeug, das wenig miteinander zu tun hat, würde man vermuten… Und ich war müde und hatte zu nichts so recht Lust. Ziemlich unmotiviert nahm ich das eine, dann das andere zur Hand … um es gleich wieder wegzulegen.

Nun überlegte ich: finge ich nun an zu lesen (wozu es mich noch am ehesten drängte), würde ich die anderen beiden Dinge überhaupt nicht mehr machen. Das Konzept eilte aber ein wenig, außerdem hatte ich für den kommenden Tag schon anderes geplant. Und, nun gut, auf die Hausaufgaben hätte ich schon ‚vergessen‘ können, aber das verbot mir eigentlich mein Stolz.
Also, Ergebnis meiner Überlegungen war, ich fange mal mit diesen „Hausaufgaben“ (nämlich Linien malen) an, das sollte in etwa 20 Minuten erledigt und damit vom Tisch sein. Und dann würde ich weiter sehen.

Gesagt, getan. Die Aufgabe war: Male eine Linie, die häufig abrupt die Richtung ändert, etwa so, wie sich eine Ameise bewegt oder ein Huhn.
Ich nahm Bleistift und Papier, stellte mir ein paar Momente lang Ameisen und Hühner vor – ein Marienkäfer drängte sich mir auch noch ins Bewusstsein, keine Ahnung, woher er kam – und begann ganz unwillkürlich zu zeichnen.

Linien mit abrupten Richtungswechseln
Linien mit abrupten Richtungswechseln

… zuerst die Ameise … dann das Huhn … und schlussendlich schlug auch der Marienkäfer noch seine Kapriolen.

Dann war da auch noch die Aufgabe, Linien zu malen, die man singen kann (hm, na ja, die man singen kann, wenn man singen kann? Nein, die jeder – auch ich – singen können sollte). Schon schwieriger!
Ich nahm ein neues Blatt, legte den Bleistift beiseite und schnappte mir meine ca. 35 Jahre alten Pelikan-Wachsmalkreiden. (Ja, sie haben irgendwo im Schrank überdauert, um nun endlich ihre wahre Berufung gefunden zu haben!)

Linien, die gesungen werden können
Linien, die gesungen werden können

Über meine Versuche, die Linien zu singen, schweige ich mich hier aus … aber ich stellte mir zumindest vor, wie sie jemand, der es kann, singen würde. Meine Stimme tut nicht immer das, was mein musikalisches Ohr sich vorstellt … das frustriert leider manchmal. Aber ich hatte trotzdem einigen Spaß mit mir selber, während ich darüber sinnierte und malte …

Danach legte ich die Malutensilien weg und nahm – ganz selbstverständlich – das Konzept zur Hand. Wie durch ein kleines Wunder purzelten die Ideen nur so aus mir heraus. Das Konzept gedieh, es funktionierte wie am Schnürchen. Und nach gar nicht allzu langer Zeit hatte es Hand und Fuß. (Mal sehen, was der Kunde dazu sagt, aber das ist ja eigentlich auch egal. Für mich war es erstmal ein Wurf, der sich sehen lassen konnte.)

… und dann kam ich eben doch noch zu meinem Buch und hatte auch noch genügend Zeit, um mich in die Sicherheitsgrundnormen EN ISO 12100, ISO 13849-1, IEC 62061, Performance Level und Safety Integrity Level, Gefährdungsanalyse, Risikoeinschätzung und Risikobeurteilung zu vertiefen.

Es mag zwar nicht jeder mit mir einer Meinung sein, aber für mich war es ein rundum gelungener und kreativ-produktiver Abend, der mich müde aber glücklich ins Bett fallen ließ.
… und angefangen hatte es damit, dass ich meine Lustlosigkeit mit ein paar einfachen Linien aufs Papier (ver-)bannte!

Wenn Sie das nächste Mal „null Bock“ auf irgendwas haben, versuchen Sie es doch mal damit, singend ein paar Linien zu malen!
Und berichten Sie uns über Ihre Erfahrungen!

Einzigartig und außergewöhnlich wie jeder Mensch: die 5

War die 4 eine „ideale“ Zahl, so ist die 5 nicht weniger außergewöhnlich.
Während die 4 etwas Gerades, Klares, Logisches an sich hat – was auch in den Ge4ten zu sehen ist, die in sich abgeschlossen zu sein scheinen –, so ist die 5 sperrig und ungebärdig!

Als Verbindung aus der männlichen 3 und der weiblichen 2 versucht sie die Gegensätze zu verbinden und deutet dabei symbolisch auf die Schwierigkeiten, die dabei entstehen: sie ist unteilbar und hat ihre Eigenarten. Mit Fünfecken lässt sich z.B. keine Fläche vollständig bedecken…
… und der Mensch, der Ausführende, der das Ge4t zum Leben erweckt und zum Ge5t macht, ist ebenso sperrig wie einzigartig. Kein Ge4t gleicht dem anderen, wenn es zum Ge5t wurde!

Und doch: die 5 ist allgegenwärtig in der Natur und daher eine Kraft, ein Symbol, das wir in unserem Leben finden und fühlen sollen. Fünf Sinne sind dem Menschen eigen, fünf Finger und fünf Zehen an jeder Hand und jedem Fuß, fünf Blütenblätter und/oder Staubblätter finden sich an unzähligen Pflanzen…

Ge5t

…und die oberen Konjunktionen von Venus und Sonne beschreiben im Tierkreis ein Pentagramm … fast … denn, es „fehlen“ jedes Mal etwa 2,4°, so dass das Pentagramm nie wieder an den Ausgangspunkt zurück kehrt.
Kann man sich ein schöneres Symbol vorstellen für die unendlichen Gesetze, auf denen unser Leben beruht?

Dieser kleine, aber feine Umstand macht es auch Mephisto in Goethes Faust ein wenig schwer, sein teuflisches Treiben auszuleben:

„MEPHISTOPHELES:
[…] Dürft ich wohl diesmal mich entfernen?
FAUST:
Ich sehe nicht, warum du fragst.
Ich habe jetzt dich kennen lernen
Besuche nun mich, wie du magst.
Hier ist das Fenster, hier die Türe,
Ein Rauchfang ist dir auch gewiß.
MEPHISTOPHELES:
Gesteh ich’s nur! daß ich hinausspaziere,
Verbietet mir ein kleines Hindernis,
Der Drudenfuß auf Eurer Schwelle-
FAUST:
Das Pentagramma macht dir Pein?
Ei sage mir, du Sohn der Hölle,
Wenn das dich bannt, wie kamst du denn herein?
Wie ward ein solcher Geist betrogen?
MEPHISTOPHELES:
Beschaut es recht! es ist nicht gut gezogen:
Der eine Winkel, der nach außen zu,
Ist, wie du siehst, ein wenig offen.
FAUST:
Das hat der Zufall gut getroffen! […]“
Goethe: Faust I, Szene im Studierzimmer

Aber zurück zur Erforschung der Zahl 5.
Alle alten Hochkulturen erhoben ihren Blick in den gestirnten Himmel und beobachteten das Spiel der Venus. Und alle suchten – „wie oben, so unten“ – nach Entsprechungen auf der Erde.

In der Symbolik der abrahamitischen Religionen ist die 5 allgegenwärtig. Von den fünf Büchern Moses (Pentateuch) über die fünf Wunden Christi hin zu den fünf Pfeilern des Glaubens im Islam…

Gilt im chinesischen Kulturkreis die 4 – aufgrund ihrer Lautgleichheit zum Wort „Tod“ – als Unglückszahl, ist mit der Zahl 5 das große Glück verbunden.
Die ganze Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beruht auf den 5 Wandlungsphasen. Je nachdem, in welcher Reihenfolge und Richtung sich die Wandlungsphasen gegenseitig beeinflussen, kann dies unterschiedliche Auswirkungen haben.

Die 5 Wandlungsphasen
Die 5 Wandlungsphasen

… und wieder sehen wir das Pentagramm!

Agrippa von Nettesheim stellte den Menschen in einen Kreis … und fand schon wieder ein Pentagramm.

Heinrich Cornelius Agrippa
Heinrich Cornelius Agrippa [Public domain], via Wikimedia Commons
Dem ordnete er die damals bekannten fünf Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu. „Dumm“ war nur, dass zu seiner Zeit im vom hellenistischen Denken geprägten Kulturkreis nur 4 (!) Elemente bekannt waren! (Wir erinnern uns, die Pythagoreer verherrlichten die Zahl 4, daher durfte es nicht mehr als vier Elemente geben!)
… und so machten sich die Alchemisten auf die Suche nach dem geheimen fünften Element: der quinta essentia, der Quintessenz!
… die die Chinesen ja eigentlich schon längst gefunden hatten!

Bei dieser Allgegenwart der 5 und des Pentagramms ist es kein Wunder, dass fast alle Kulturen Pentagramme oder auch Hände mit ihren fünf Fingern als Amulette zur Abwehr böser Geister einsetzten (wichtig: beim Pentagramm muss dazu die Spitze unbedingt nach oben weisen!).

Es ist wohl gerade das Sperrige, das Unteilbare, Nicht-Einordenbare, die Verbindung des Männlichen und Weiblichen, das der Zahl 5 ihren Charakter gibt.

Freuen wir uns also, wenn wir die Ge4te auf unsere je eigene Art und Weise zu Ge5ten machen. Und beobachten wir, wie anders jeder Mensch seine Einzigartigkeit einbringt: erst damit entsteht das Glück, das gegen die bösen Geister wirkt!

Wandlungsphasen und Haikus, ars73
Wandlungsphasen und Haikus von ars73

Literatur:
Endres, Franz Carl; Schimmel, Annemarie (1995): Das Mysterium der Zahl. Zahlensymbolik im Kulturvergleich. Sonderausgabe. München: Diederichs (Diederichs gelbe Reihe Weltkulturen, 52).

Bilder:
@AWF
@ars73
Wikimedia Commons

Nachruf auf’s Ge4t und ein Vor-Ruf, ein Winken hin auf das Gefünf5t

Fenster_Gelbbraun5Eines von vielen, noch nicht erwähnten Ge4ten, sei hier und jetzt ergänzt, bevor das „Ge5t“ unaufhaltsam seinen Platz einnehmen wird. Erscheinen wird es in „Alles Mögliche…II, Brosamen“: es ist das Wortgeviert, das jeder im Alltag braucht, um einen guten, erfüllten Tag zu erleben. Ein Wechselspiel von Yin&Yang, sich polar anregend, um die Lebensenergie zu wecken, um im Fluß zu sein: immer geht es um ENTSPANNEN-WEITEN-LOSLASSEN-ÖFFNEN.
Entspannen und Loslassen sind eher passiv, also yin-haft, Weiten und Öffnen eher yangig aktiv; wenn wir uns bewegen – innerlich und äußerlich – mental, psychisch und leibhaftig, gilt es, dieses Wechselspiel geschehen zu lassen: „in das Weiten hinein entspannen und loslassen in das Öffnen“ (AWF).FensterB7

Eines fehlt dem Ge4t, um sich beispielsweise zu den 5 Wandlungsphasen gemäß der Chinesischen Weltanschaung zu mausern. Warum braucht es Not-wendend noch eines?
Erinnern wir uns an das Bayerische Ge4t: da bedarf es noch unabdingbar des genießerisch sich einverleibenden Essers. Ohne ihn  ist es nicht in der Welt bzw. im Magen; und beim Heideggerischen GeViert fehlt der unerwähnte  Denker, und im Tai Ji Quan, Qi Gong  und Integralen Zen der Praktizierende! (AWF)

AWF-art… Andere Wahrnehmungen Finden

F_2011_04_25_23Was wir täglich sehen, womit wir funktional umgehen und,
ohne es eigentlich wahr zu nehmen,  es buchstäblich um-gehen, also vermeiden; wie wir alltäglich unbewußt selbstverständlich funktionieren, ohne wirklich zu kapieren, was da so eigentlich läuft und abgeht…
Ja, es gilt in der Tat, anders wahr zu nehmen und  auch zu geben!

F_2011_04_25_25 F_2011_04_25_26 F_2011_04_25_27Fotos schießen, die Augen wie ein Pfeil; das Foto schauen und es beschneiden, Ausschnitte wählen, das Foto ausdrucken, es bemalen, es wieder fotographieren, es auf Leinwand reproduzieren, es mit Farbe spontan und waghalsig „bespritzen“, um es dann zu „linisieren“, zu nummerieren,  zu datieren und zu signieren.
AWF-art – Fortsetzung folgt…

 

Hypnose trifft Astrologie!?

Auf den ersten Blick scheinen diese beiden uralten „Heilkünste“ nichts oder wenig gemeinsam zu haben. Bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass sie sich sehr gut ergänzen können für mehr Durchblick in laufenden Lebensprozessen…

95 % unserer Handlungen werden von unserem Unbewussten gesteuert. Hier ist ALLES!, was wir jemals erlebt haben abgespeichert. Leider haben wir mit unserem Wachbewusstsein keinen oder nur sehr bedingten Zugang zu diesem unerschöpflichen Speicher. Mit Hypnose gelingt uns das ganz leicht und einfach.

Die medizinische Hypnose dient der Bewusstmachung genau wie die Astrologie. Nur die Ansätze sind etwas verschieden. Die Medizinische Hypnose kann in Ihrer Urform aus dem Unbewussten Widerstände, Ursprünge, Blockaden und Programme sichtbar bzw. fühlbar machen aus allen Zeitebenen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft können getrennt wie als Einheit bearbeitet werden. Maßgescheiderte Lösungsansätze sind das Ergebnis. Im Idealfall können unbewusste Programme sogar ganz gelöscht werden. Der eigentliche Sinn einer Beschwerde z.B. Rauchen oder Allergien…  ist somit behoben und der Weg für ein erfülltes Leben wird freier… Es ist eine wunderbare Möglichkeit das Unbewusste anzuzapfen und für sich optimal zu nutzen. Übrigens! – ist es nicht wie vielfach angenommen, dass Frau/Mann „weggebeamt“ ist. Sie bekommen alles mit, wenn auch in einer tiefen Wohlfühlentspannung!

Die klassische Astrologie zeigt Wege und Lösungsmodelle ebenfalls in allen Zeiten auf. Nur wird hier hauptsächlich die bewusste Ebene angesprochen. Hier und jetzt sind angezeigt und können über die zu bearbeitende Thematik wertvolle Aufschlüsse geben. Das Ziel ist hier genauso den Weg für mehr erfülltes Leben frei zu machen und neue, andere Wege aufzuzeigen. Hinzukommen die Lebensprinzipien, Disziplinen und Qualitäten der Sternzeichen und Planeten.

Idealerweise kann Hypnose mit Astrologie perfekt verbunden werden, um aus verschiedensten Ebenen und Blickwinkeln zur gleichen Thematik, Spannendes über sich selbst zu erfahren. So treffen sich die unbewusste Ebene mit der Bewussten und beide können  super voneinander profitieren und lernen – genial oder?

Wer in diese Thematik tiefer einsteigen will, Silvia und ich bieten einmal im Monat eine Selbsterfahrungsgruppe an. Hier werden sowohl die Wirkungsweise kosmischer Gesetze, Med. Hypnose, Vizualisierungen, astrologische Zeitthemen und andere spirituelle Themen angeboten. Probiert es einfach mal aus. Die nächste Möglichkeit ist gleich kommenden Sonntag 11.00 Uhr hier bei uns €25,–.

Oder eine geführte Meditation zu den inneren Kriegern, es ist ja Widdertime! Di. 15.04. um 19.30, € 25,–. weitere Termine auf Anfrage unter PN Danke.

Lebensfreu(n)dliche Grüße Peter Gerisch

C o o l – in! Eine Anregung zum Burn-out

Und schon wieder kommt’s englisch daher, wo wir doch so schöne deutsche Wörter haben wie erschöpft, ausgelaugt, fertig, erhohlungsreif, „alle“, im pejorativen Sinne von leer, niedergedrückt, bis in die Grundfesten verstimmt, unausgeglichen, kraftlos, ermattet, hilflos, gelähmt, gefangen und so weiter, und so weiter.
Auf jeden Fall ist alles zu viel, was da so ist, was hereindringt durch unsere Sinne, was wir gedanklich und emotional hereinlassen und vorallem, wie wir damit umgehen. Also eher ein „Burn-in“?IMAG1629_1
So manches, fast das Meiste, sollten wir umgehen, fröhlich auch umschiffen, und blicken in den freien, offenen Raum der Gegebenheiten und der Möglichkeiten….
Es ist ein  Hupf, ein kleinerSprung, verknüpft mit der ein wenig Abstand schaffenden phänomenologischen Frage:
Was ist mir jetzt, hier, wie gegeben?
Was ist wirklich gefühlt, jetzt da?, und was sind meine Muster?

Dann fällt fast, wie von allein, schon so vieles ab und es wird klarer, leichter und vor allem heiterer.
Und zudem konkret ein neues Tun hineingespeist: sei’s Zen, sei’s TaiJi oder QiGong und schau’n, was vielleicht wie von allein, ohn‘ Zutun, doch geschieht.
Aber egal, was „da draußen“ so alles zu sein scheint: es geht um die eigene Contenance im allgemeinen Spiel der Kräfte. So vermögen die Erfahrungen des Tui Shou, der Schiebenden Hände (Push Hands) mit einem Übungspartner, sich umzusetzen und zu konkretisieren in einem neuen Gefühl für Bodenständigkeit gepaart mit situativer Flexibilität.  Eine Ruhe, die aus unserer Mitte kommt, findet sich in der Bewegung. Und in jeder Bewegung bleibt die Ruhe bewahrt. Ausgeglichen im Wechselspiel von Yin und Yang, den universalen Bewegungen von Aufnehmen und Abgeben, physisch, psychisch und mental. 
Vielleicht wäre es gut, polar und integral bewußt zu sein im Sinne  eines Ausgleichs von Feuer „burn-out“ und Wasser, also ein „cool&flow-in“. IMG_0754

Die Aufbaustufen im TaiJiQuan

Egal in welchem Familienstil des Tai Ji Quan – Chen, Yang, Wu, Sun etc. – gibt es einen sehr klaren Weg des Fortschreitens, gibt es Aufbaustufen beim Üben, Entwicklungsebenen im Laufe der Zeit.

Die Form in ihrem Yin-Yang-Rhythmus zu kennen, ist die Grundvoraussetzung. Im Integralen Yang-Stil differenzieren sich die 124 beziehungsweise 108 Bewegungen des „authentischen, traditionell-klassischen“ Yang-Familien-Stils in die 169 Yin-Yang-Bewegungen

Das Sinken&Wachsen, das Aufnehmen&Abgeben ist die Basis. Darauf folgt die „Arbeit am Yin„, die Zentrumsbewegung.
Alles geschieht mit Zentrum. Aber das Zentrum ist nicht allein, es hat Gehilfen, „Minister“: die Beine, samt Knie, Knöchel und Füße. Die Kraft kommt aus der Erde und die Beine lassen die Schwerkraft durch und  übertragen den Impuls zum Scheitel und in die Hände. Sinken und Verwurzeln sind Voraussetzung und Folge.
Die dritte Stufe ist die „Arbeit am Yang„, die Spiralbewegung der Arme, der Wirbelsäule und die polare Kopfbewegung. Auf dieser Ebene wird der Atem frei und natürlich und die Fähigkeit des Nachgebens kann nach unten wirken.
Die vierte Stufe „Yi&Qi in der Form“ vereint die ersten drei und widmet sich dem großen Loslassen, dem freien Qi-Fluß, den Richtungen der Kraft, sprich den Anwendungen und dem klaren Yi, der Absicht, der Vorstellungskraft, dem Willen. Am Ende mündet TaiJi in WuWei und WuJi.
DAOdao sagt Euer AWF