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Die großen Zyklen 2021 – Jupiter-Uranus

Die Serie “Die großen Zyklen 2021” betrachtet die gradgenauen Konstellationen zwischen den Langsamläufern, die uns 2021 begleiten. Hier geht es um das abnehmende Quadrat zwischen Jupiter und Uranus.

Planetenzyklen

Das was wir mit dem Mond am Himmel beobachten können – nämlich seinen Zyklus – passiert zwischen allen Planeten. Wenn sie von der Erde aus betrachtet hintereinander stehen (also in einer Konjunktion) beginnt ihr jeweiliger, ganz eigener Zyklus. Das entspricht dem Neumond.

Der Zyklus entfaltet sich nun (zunehmender Mond) bis zur Opposition, also dem Gegenüberstehen der beiden Planeten – vergleichbar mit dem Vollmond. Bis dahin kommen auch die Themen, die der jeweilige Zyklus mit sich bringt, voll zum Tragen.

Mit dem Abnehmen (abnehmender Mond) finden die Entwicklungen langsam zu ihrem Ende, um dann mit einem neuen Zyklusstart auf einer höheren Ebene in eine neue Dimension einzutreten.

Abnehmendes Quadrat

Innerhalb der Zyklen gibt es zwei “Krisenzeiten”, das zunehmende und das abnehmende Quadrat (entspricht zunehmendem und abnehmendem Halbmond). Hier werden die Aufgaben auf den Prüfstand gestellt und der Stand des “Projekts” bewertet.

Während im zunehmenden Quadrat klar wird, welche Arbeit noch zu bewältigen ist, verliert beim abnehmenden Quadrat der Zyklus bereits seine Macht und Wirksamkeit. Hier wird klar, was nicht erreicht werden konnte und mit in die nächste Zyklus-Dimension genommen werden muss. Allerdings ist der Zyklus noch nicht zuende, das Neue noch nicht in Sicht. Die Folgen sind Frustration, Stress und Konflikte.

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Der Jupiter-Uranus-Zyklus

Und genau dieses abnehmende Quadrat mit all seiner Frustration erreichen nun Jupiter und Uranus in ihrem Zyklus, der jeweils 13-14 Jahre dauert, am 17.1.2021. Begonnen hat der Zyklus Anfang 2011 in den Fischen.
Sie sind beide Planeten, die auf ihre je eigene Art explosiv sind:
Jupiter ist expansiv, enthusiastisch, nach außen orientiert und neigt schnell zur Übertreibung.
Uranus bricht mit dem Alten, mit Traditionen und Grenzen – und zwar plötzlich und ohne Vorwarnung.
Beide Planeten haben sich also dem Wachstum verschrieben – durchaus auch dem spirituellen und ideellen.

Uranus steht derzeit im Stier und fühlt sich dort nicht unumwunden wohl. Immerhin ist er nicht mehr rückläufig. Ihm ist der Stier etwas zu “behäbig”, zu verhaftet mit dem, was ist und wie es immer schon gemacht wurde.

Jupiter hingegen ist im Wassermann – dem Zeichen, dem Uranus zugeordnet ist – durchaus gerne und kann sich dort gut entfalten.

Abnehmendes Quadrat zwischen Jupiter und Uranus

Nun stehen die beiden also an einem Krisen-Punkt, wo sie zurückschauen auf das, was sie im laufenden Zyklus eben NICHT erreicht haben … und sind durchaus wütend. Wie immer waren die Pläne ehrgeizig und hochtrabend.
Da sollten wir auch nicht vergessen, dass Uranus im Stier-Zeichen das Finanzsystem berührt und Jupiter unter Spannung schnell und gerne so richtig übertreibt. Das Wassermann-Zeichen, immer offen für Neues, bremst da sicher nicht…

Aber, halten wir fest, es ist nur Zeit für die Bestandsaufnahme, für die Zusammenfassung dessen, was wir mit in den neuen Zyklus nehmen (müssen). Das Neue selbst ist noch nicht da. Die Wut über die Unzulänglichkeit und das Unerreichte sehr wohl.

Dieser neue Zyklus, in dem sich die Erkenntnisse und Enttäuschungen dieses Zyklus’ dann auf einer höheren Ebene auflösen dürfen, beginnt erst am 20.4.2024.

Bis dahin wird noch ein wenig Aufräumen angesagt sein! Aber mit Jupiter im Wassermann werden wir das frohgemut angehen!

 

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2 Gedanken zu „Die großen Zyklen 2021 – Jupiter-Uranus“

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