Archiv der Kategorie: Astrologie

Saturn-Neptun: Auflösung der Grenzen

Auch wenn uns derzeit das Uranus-Pluto-Quadrat noch ein letztes Mal am gestirnten Himmel grüßt (um Weihnachten nähert sich das Quadrat noch einmal an), um uns dann der Aufgabe zu überlassen, wieder Ordnung in all das zerbrochene Geschirr zu bringen, laufen sich bereits die nächsten beiden Planeten warm: Saturn und Neptun.

Saturn-Neptun-Quadrat 26.11.2015 12h GMT+1 für München
Saturn-Neptun-Quadrat 26.11.2015 12h GMT+1 für München

Ein spannungsreiches (was immer das bei Neptun heißen mag) Quadrat zwischen beiden wird uns für den Rest dieses Jahres und praktisch das ganze nächste Jahr begleiten.

Der nüchterne, realistische, harte Prinzipienreiter Saturn baut eine Spannung auf zu Neptun, dem Planeten, der so schwer fassbar ist, weil er alles auflöst – Enthemmung, Entgrenzung, Nebel, aber auch Visionen, Spiritualität, Geistiges, was durchaus auch hochprozentig sein und zum Rausch führen kann. Diese Kräfte werden nun also ein Weilchen aneinander und an uns zerren!

Grenzen verschwimmen…

Betroffen sind v.a. Menschen, die im Horoskop Planeten oder Konstellationen auf 5-10° veränderlich und/oder auf 8-13° kardinal und/oder Saturn-Neptun-Aspekte haben.
Für jeden Einzelnen, aber auch für Partnerschaften aller Art, wird das bedeuten, dass alles das in Frage gestellt wird, was bisher als selbstverständlich betrachtet wurde. Gewohnheiten und Strukturen, die aufrecht erhalten wurden, obwohl sie längst überholt waren oder weil eine Form von Sturheit bis hin zum Fanatismus dahinter stand, dürften nun zur Debatte stehen oder sich von selbst auflösen. Abgrenzungen – egal ob fehlend oder zu rigoros – werden ein Thema, ebenso wie falsch verstandene Liebe. Was bleibt, ist ein Vakuum und eine gehörige Portion Ratlosigkeit.

Hier heißt es nun: loslassen! Wer an fixen Ideen oder der Vorstellung von bestimmten Resultaten festhält, wird von den Auflösungserscheinungen nur umso mehr verwirrt. Es ist, als wollte man im Nebel nach einem Schemen greifen … und fasst doch jedes Mal ins Leere.
Nehmen Sie die Situationen an, wie sie sind. Versuchen Sie, so nüchtern und realistisch wie möglich zu bleiben, und gehen Sie Schritt für Schritt weiter, ohne ein bestimmtes Ergebnis zu verfolgen.

… auch mundan!

Auflösung von Grenzen … das mag jede/r für sich zum Thema haben, aber auch mundan stecken wir schon mitten drin zwischen Flüchtlingsströmen, Fremdenangst, Willkommenskultur, Grenzzäunen und einem Terrorismus, der Grenzen auf ganz andere Art überschreitet!
Da Neptun hier beteiligt ist, gibt es nicht DIE EINE Lösung! Bleibt nur zu hoffen, dass alle beteiligten Politiker in Ost und West einen klaren Kopf bewahren. Das Ergebnis wird vermutlich ganz anders ausfallen, als wir es uns derzeit vorstellen können.

Saturn-Neptun historisch

Ein Blick in die Vergangenheit mag die Dimensionen umreißen: Saturn-Neptun-Aspekte gab es z.B. im November 1989 (Konjunktion, Fall der Mauer), 1944/45 (Quadrat, Flüchtlingsströme und neue Grenzen in Europa), 1935 (Opposition, Rassendiskriminierung durch die Nürnberger Gesetze), 1917/18 (Konjunktion, Flüchtlingsströme und neue Grenzen in Europa).

Das Saturn-Neptun-Quadrat wird erstmalig am 26.11.2015 auf 7° Schütze/Fische gradgenau.
Weitere genaue Aspekte werden im April und im Juni 2016 sein, danach lösen sich die beiden Planeten langsam wieder.

Einzigartig und außergewöhnlich wie jeder Mensch: die 5

War die 4 eine „ideale“ Zahl, so ist die 5 nicht weniger außergewöhnlich.
Während die 4 etwas Gerades, Klares, Logisches an sich hat – was auch in den Ge4ten zu sehen ist, die in sich abgeschlossen zu sein scheinen –, so ist die 5 sperrig und ungebärdig!

Als Verbindung aus der männlichen 3 und der weiblichen 2 versucht sie die Gegensätze zu verbinden und deutet dabei symbolisch auf die Schwierigkeiten, die dabei entstehen: sie ist unteilbar und hat ihre Eigenarten. Mit Fünfecken lässt sich z.B. keine Fläche vollständig bedecken…
… und der Mensch, der Ausführende, der das Ge4t zum Leben erweckt und zum Ge5t macht, ist ebenso sperrig wie einzigartig. Kein Ge4t gleicht dem anderen, wenn es zum Ge5t wurde!

Und doch: die 5 ist allgegenwärtig in der Natur und daher eine Kraft, ein Symbol, das wir in unserem Leben finden und fühlen sollen. Fünf Sinne sind dem Menschen eigen, fünf Finger und fünf Zehen an jeder Hand und jedem Fuß, fünf Blütenblätter und/oder Staubblätter finden sich an unzähligen Pflanzen…

Ge5t

…und die oberen Konjunktionen von Venus und Sonne beschreiben im Tierkreis ein Pentagramm … fast … denn, es „fehlen“ jedes Mal etwa 2,4°, so dass das Pentagramm nie wieder an den Ausgangspunkt zurück kehrt.
Kann man sich ein schöneres Symbol vorstellen für die unendlichen Gesetze, auf denen unser Leben beruht?

Dieser kleine, aber feine Umstand macht es auch Mephisto in Goethes Faust ein wenig schwer, sein teuflisches Treiben auszuleben:

„MEPHISTOPHELES:
[…] Dürft ich wohl diesmal mich entfernen?
FAUST:
Ich sehe nicht, warum du fragst.
Ich habe jetzt dich kennen lernen
Besuche nun mich, wie du magst.
Hier ist das Fenster, hier die Türe,
Ein Rauchfang ist dir auch gewiß.
MEPHISTOPHELES:
Gesteh ich’s nur! daß ich hinausspaziere,
Verbietet mir ein kleines Hindernis,
Der Drudenfuß auf Eurer Schwelle-
FAUST:
Das Pentagramma macht dir Pein?
Ei sage mir, du Sohn der Hölle,
Wenn das dich bannt, wie kamst du denn herein?
Wie ward ein solcher Geist betrogen?
MEPHISTOPHELES:
Beschaut es recht! es ist nicht gut gezogen:
Der eine Winkel, der nach außen zu,
Ist, wie du siehst, ein wenig offen.
FAUST:
Das hat der Zufall gut getroffen! […]“
Goethe: Faust I, Szene im Studierzimmer

Aber zurück zur Erforschung der Zahl 5.
Alle alten Hochkulturen erhoben ihren Blick in den gestirnten Himmel und beobachteten das Spiel der Venus. Und alle suchten – „wie oben, so unten“ – nach Entsprechungen auf der Erde.

In der Symbolik der abrahamitischen Religionen ist die 5 allgegenwärtig. Von den fünf Büchern Moses (Pentateuch) über die fünf Wunden Christi hin zu den fünf Pfeilern des Glaubens im Islam…

Gilt im chinesischen Kulturkreis die 4 – aufgrund ihrer Lautgleichheit zum Wort „Tod“ – als Unglückszahl, ist mit der Zahl 5 das große Glück verbunden.
Die ganze Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beruht auf den 5 Wandlungsphasen. Je nachdem, in welcher Reihenfolge und Richtung sich die Wandlungsphasen gegenseitig beeinflussen, kann dies unterschiedliche Auswirkungen haben.

Die 5 Wandlungsphasen
Die 5 Wandlungsphasen

… und wieder sehen wir das Pentagramm!

Agrippa von Nettesheim stellte den Menschen in einen Kreis … und fand schon wieder ein Pentagramm.

Heinrich Cornelius Agrippa
Heinrich Cornelius Agrippa [Public domain], via Wikimedia Commons
Dem ordnete er die damals bekannten fünf Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn zu. „Dumm“ war nur, dass zu seiner Zeit im vom hellenistischen Denken geprägten Kulturkreis nur 4 (!) Elemente bekannt waren! (Wir erinnern uns, die Pythagoreer verherrlichten die Zahl 4, daher durfte es nicht mehr als vier Elemente geben!)
… und so machten sich die Alchemisten auf die Suche nach dem geheimen fünften Element: der quinta essentia, der Quintessenz!
… die die Chinesen ja eigentlich schon längst gefunden hatten!

Bei dieser Allgegenwart der 5 und des Pentagramms ist es kein Wunder, dass fast alle Kulturen Pentagramme oder auch Hände mit ihren fünf Fingern als Amulette zur Abwehr böser Geister einsetzten (wichtig: beim Pentagramm muss dazu die Spitze unbedingt nach oben weisen!).

Es ist wohl gerade das Sperrige, das Unteilbare, Nicht-Einordenbare, die Verbindung des Männlichen und Weiblichen, das der Zahl 5 ihren Charakter gibt.

Freuen wir uns also, wenn wir die Ge4te auf unsere je eigene Art und Weise zu Ge5ten machen. Und beobachten wir, wie anders jeder Mensch seine Einzigartigkeit einbringt: erst damit entsteht das Glück, das gegen die bösen Geister wirkt!

Wandlungsphasen und Haikus, ars73
Wandlungsphasen und Haikus von ars73

Literatur:
Endres, Franz Carl; Schimmel, Annemarie (1995): Das Mysterium der Zahl. Zahlensymbolik im Kulturvergleich. Sonderausgabe. München: Diederichs (Diederichs gelbe Reihe Weltkulturen, 52).

Bilder:
@AWF
@ars73
Wikimedia Commons

4 … oder: die ideale Zahl

Die Zahl 4 als Ordnungsprinzip ist in der Kulturgeschichte allgegenwärtig und ist ein Ausdruck der weitesten Entwicklung. Sie stellt das Ende eines Zyklus dar, der mit einer Zweiheit – einem Dualismus – beginnt.

Am Anfang steht die 1, die Einheit, das Ungeteilte. Teilt dieses Eine sich (Yin&Yang, Licht&Dunkel, männlich&weiblich, Wasser&Erde…), entsteht eine Zweiheit und mit ihr ein Dualismus der zwei scheinbar unvereinbaren Gegensätze.

Indem man „Gegensätze“ nicht dual, sondern polar betrachtet – also zusammengehörig wie die Pole eines Magneten – nimmt man einen übergeordneten Sinn an, der die Gegensätze vereinen kann. Das Eine, Ungeteilte, kommt wieder hinzu als Drittes … und wir sind bei der Zahl 3.

Die 2 kann aber nun etwas eigenes: die beiden Elemente kann man zueinander in Beziehung setzen. Dieses zu jenem, jenes zu diesem, dieses zu diesem und jenes zu jenem. Dazu benötigt man die 1 nicht! Und, es entstehen 4 Möglichkeiten der Kombination.

Damit ist man tatsächlich am Ende eines Zyklus, denn aus den Zahlen 1, 2, 3 und 4 lassen sich alle anderen Zahlen ableiten. 1+2+3+4=10, womit diese vier Ziffern auch die Basis des Dezimalsystems darstellen. Ganz zu schweigen vom binären Zahlensystem, das genau auf diesen zuvor beschriebenen 2² Beziehungen aufbaut. Kein Wunder, dass die Phythagoreer die Zahl 4 als ideale Zahl betrachteten.

2×2: das Rechteck, oder in der Sonderform ein Quadrat, ist in praktisch allen Kulturen Grundlage für die Gestaltung von Häusern, Feldern und Dörfern. Das Feng Shui in China baut ebenso darauf auf, wie die Ordnung der Kelten oder Maya. Und auch in unserer Sprache erinnert das Wort „Stadt-VIERTEL“ an diese Grundlage.
Selbstverständlich denkt man nun auch an die 4 Himmelrichtungen, 4 Mondphasen, 4 Jahreszeiten…

…und weiter an 4 Kardinaltugenden (Weisheit, Tapferkeit, Mäßigung, Gerechtigkeit), die 4 apokalyptischen Reiter in der Offenbarung des hl. Johannes, 4 Vedas der Inder, 4 heilige Bücher des Islam, 4 Evangelien, die 4 edlen Wahrheiten des Buddhismus, das Tetragramm des Gottesnamens in der hebräischen Bibel, das Kreuz mit seinen vier Dimensionen … und, nicht zuletzt, an den Archetyp der Quaternität, den C. G. Jung eingeführt hat, mit dem das trinitarische Denken abgelöst werden sollte.

Raum
Raum (sichtbares Licht, Dimensionen, Weltraum, Raumzeit)
(Ölkreide auf Papier, © ars73, 2008)

Die 4 drückt immer etwas aus, was eine weitere Entwicklung darstellt, etwas, das über das hinausgeht, was gemeinhin durch eine Dreiheit ausgedrückt wird.
So kritisierte im 15. Jahrhundert der mystische Dichter Kabir Hinduismus und Islam gleichermaßen, wenn er sich darüber beklagt, dass Millionen von Menschen die Drei (Reichtum, Sinneslust und rechtes Verhalten) suchen. Das einzig Erstrebenswerte sei jedoch das Vierte: die Erlösung von der Unrast des geschöpflichen Lebens. [zit. nach Endres, Schimmel (1995)]

Friedrich Weinreb, der sich intensiv mit der Zahlenmystik in der hebräischen Bibelsprache auseinander gesetzt hat, findet so auch weitere Entsprechungen der Zahl 4. Er beobachtet z.B. 4 Elemente der Sprache:
– Buchstaben (geschriebene)
– Laute (gesprochene Konsonanten der hebräischen Sprache)
– Vokale (die Farbe der Laute)
– die Melodie des gesprochenen Wortes oder Satzes.

Dieser 4-heit spüren wir gerade in den Experimentellen Zenkünsten nach, wenn wir sinnfreien Lautmalereien zuhören und Sprache auf eine ganz andere Art erhören, erspüren und erfahren.

Und im Tai Ji Quan und Qi Gong spüren wir weitere 4-heiten unseres Körpers:

  • 4 Temperamente, die auf die 4 Gallen beruhen, der schwarzen, der roten, der weißen und der grünen
  • 4 Extremitäten
  • Lunge, Atem, Herz und Kreislauf, die 4-heit, die für unser Leben steht
  • und das Verhältnis 1:4 von Lunge zu Herz, denn auf einen Atemzug kommen etwa vier Herzschläge.

Vielleicht achten Sie in Zukunft beim Üben von Tai Ji und Qi Gong oder auch beim Experimentieren mit den Zenkünsten einmal bewusst auf diese Vierheiten.
Wenn Ihnen weitere auffallen, freuen wir uns über Kommentare und eine Diskussion.

 

Literatur:
Endres, Franz Carl; Schimmel, Annemarie (1995): Das Mysterium der Zahl. Zahlensymbolik im Kulturvergleich. Sonderausgabe. München: Diederichs (Diederichs gelbe Reihe Weltkulturen, 52).
Weinreb, Friedrich (1987): Leiblichkeit. Unser Körper u. seine Organe als Ausdruck d. ewigen Menschen. 1. – 3. Tsd. Weiler im Allgäu: Thauros.
Weinreb, Friedrich (2007): Zahl, Zeichen, Wort. Das symbolische Universum der Bibelsprache. Neu gestaltete inhaltlich unveränderte Ausgabe. Zürich: Verlag der Friedrich-Weinreb-Stiftung.

Hypnose trifft Astrologie!?

Auf den ersten Blick scheinen diese beiden uralten „Heilkünste“ nichts oder wenig gemeinsam zu haben. Bei genauerer Betrachtung stellt man jedoch fest, dass sie sich sehr gut ergänzen können für mehr Durchblick in laufenden Lebensprozessen…

95 % unserer Handlungen werden von unserem Unbewussten gesteuert. Hier ist ALLES!, was wir jemals erlebt haben abgespeichert. Leider haben wir mit unserem Wachbewusstsein keinen oder nur sehr bedingten Zugang zu diesem unerschöpflichen Speicher. Mit Hypnose gelingt uns das ganz leicht und einfach.

Die medizinische Hypnose dient der Bewusstmachung genau wie die Astrologie. Nur die Ansätze sind etwas verschieden. Die Medizinische Hypnose kann in Ihrer Urform aus dem Unbewussten Widerstände, Ursprünge, Blockaden und Programme sichtbar bzw. fühlbar machen aus allen Zeitebenen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft können getrennt wie als Einheit bearbeitet werden. Maßgescheiderte Lösungsansätze sind das Ergebnis. Im Idealfall können unbewusste Programme sogar ganz gelöscht werden. Der eigentliche Sinn einer Beschwerde z.B. Rauchen oder Allergien…  ist somit behoben und der Weg für ein erfülltes Leben wird freier… Es ist eine wunderbare Möglichkeit das Unbewusste anzuzapfen und für sich optimal zu nutzen. Übrigens! – ist es nicht wie vielfach angenommen, dass Frau/Mann „weggebeamt“ ist. Sie bekommen alles mit, wenn auch in einer tiefen Wohlfühlentspannung!

Die klassische Astrologie zeigt Wege und Lösungsmodelle ebenfalls in allen Zeiten auf. Nur wird hier hauptsächlich die bewusste Ebene angesprochen. Hier und jetzt sind angezeigt und können über die zu bearbeitende Thematik wertvolle Aufschlüsse geben. Das Ziel ist hier genauso den Weg für mehr erfülltes Leben frei zu machen und neue, andere Wege aufzuzeigen. Hinzukommen die Lebensprinzipien, Disziplinen und Qualitäten der Sternzeichen und Planeten.

Idealerweise kann Hypnose mit Astrologie perfekt verbunden werden, um aus verschiedensten Ebenen und Blickwinkeln zur gleichen Thematik, Spannendes über sich selbst zu erfahren. So treffen sich die unbewusste Ebene mit der Bewussten und beide können  super voneinander profitieren und lernen – genial oder?

Wer in diese Thematik tiefer einsteigen will, Silvia und ich bieten einmal im Monat eine Selbsterfahrungsgruppe an. Hier werden sowohl die Wirkungsweise kosmischer Gesetze, Med. Hypnose, Vizualisierungen, astrologische Zeitthemen und andere spirituelle Themen angeboten. Probiert es einfach mal aus. Die nächste Möglichkeit ist gleich kommenden Sonntag 11.00 Uhr hier bei uns €25,–.

Oder eine geführte Meditation zu den inneren Kriegern, es ist ja Widdertime! Di. 15.04. um 19.30, € 25,–. weitere Termine auf Anfrage unter PN Danke.

Lebensfreu(n)dliche Grüße Peter Gerisch

Wirkt ein heiteres Lied an die Sterne?

Die positive Einstellung wirkt im Mikrokosmos als sich auswirkende Schwingung in den Makrokosmos. 
Letztendlich ist alles eine Frage des Glaubens.
Jeder ist der Schöpfer seiner Welt. Wirken die Sterne bei jedem?
Wie groß ist die „Schwingung“ die uns erreicht?
In einem Bild gesprochen: wär` ich ein Boot auf einem ruhigen See und es fiele ein Stein in den See hinein, so werde ich natürlich bewegt; je nach Größe des Steines und der Geschwindigkeit des Hineinfallens wird die Wirkung unterschiedlich sein. Bei einem Meteoritenaufprall kann man eh nur noch lächeln.
doppelFenster
Und dann kommt die eigentliche Frage: wie sehr fühle ich mich als untrennbaren Teil des Ganzen, wie weit kann ich wirken oder in wie weit ist der Film längst abgedreht? Wie spielt das Leben denn so bei? Ist´s Kampf, ist´s Krampf oder ein großes Bewußtseinsspiel? Im letzten Fall bleibt auch nur ein gelassenes Lächeln. Ziehen wir nicht unter Umständen das an, was wir denken und befürchten .
So genug gedacht … 
JETZT ziehe ich es allerdings vor, TaiJiQuan & QiGong ohn´ Unterlass zu üben und im ZENigen Geist ein Lied auf und an die Sterne zu singen.

Die Sterne zwingen nicht … oder: die kardinale Klimax

Staatspräsidenten mit Allmachtsphantasien, verschwundene Flugzeuge, Achterbahnfahrten an der Börse, etablierte Parteien, von denen plötzlich niemand mehr spricht, Bürger, die sich nicht länger von totalitären Machthabern unterdrücken lassen wollen … Hoffnung und Wandel, Erwachen aus einem Dornröschenschlaf und den Beginn des Wassermannzeitalters kann man sich auch harmonischer vorstellen!

… werfen Astrologen jedoch einen Blick zu den herrschenden Gestirnkonstellationen, verwundert das alles keineswegs. Steuern wir doch geradewegs auf den Höhepunkt der Kardinalen Klimax zu. Das „Kosmosetting zum Fürchten“ erwartet uns am Ostermontag.

Begonnen hat diese kosmische Spannung, deren auffälligste Konstellation das Uranus-Pluto-Quadrat ist, 2008. Wir erinnern uns an den Zusammenbruch der Lehmann-Bank. In der Folge schlittert die Welt von Finanzkrise zu Finanzkrise: Banken, die gestützt werden müssen, weil sie „too big  to fail“ sind … im Gegensatz dazu Sparguthaben, die – alternativlos – immer weniger statt mehr werden.
Dazu kommen: Naturkatastrophen, rebellierende Völker und Umbrüche im persönlichen Umfeld.

Nun wird diese Konstellation am 21.4.14 ihren Höhepunkt erreichen. Nicht nur das Uranus-Pluto-Quadrat wird gradgenau, hinzu gesellen sich noch Jupiter und Mars, die das große Quadrat perfekt machen. Betroffen ist der Bereich zwischen 13-15° kardinal:

Kardinale Klimax
Kardinale Klimax, 21.4.14, 12:00 Uhr (MESZ) für München

Was wird passieren?

Was genau passieren wird, kann niemand seriös vorhersagen. Betrachten wir die historischen Daten der letzten Uranus-Pluto-Quadrate (1840-1850 und 1927-1934) ahnen wir, dass es kein Spaziergang wird, so wenig wie die Jahre von 2008 bis heute ein Spaziergang waren … jeder einzelne möge hier auch die eigenen Umstände betrachten!

Uranus im Widder verspannt mit Pluto im Steinbock und Jupiter im Krebs deuten auf finanzielle Krisen. Tritt Mars in der Waage hinzu, kann manches sehr schnell gehen. Pluto fördert Dinge zutage, die so mancher lieber unter dem Teppich haben möchte, das Mundanhoroskop der USA ist betroffen … Es könnte also schockierende und heftige Überraschungen geben, die viel weiter reichen als gedacht.

… und dann wäre die Zeit reif für neue Einsichten und ein neues Denken, das verantwortungsvoll umgeht mit Geld, Freiheit und dem Vertrauen der Bürger.

Was ist zu tun?

Nun, kein Aspekt ist nur negativ! Manche Strukturen müssen vergehen, um sich erneuern zu können. Wachstum ist immer auch mit Loslassen verbunden.

Treten Uranus und Pluto spannungsgeladen miteinander in Kontakt, kann man davon ausgehen, dass sich alle nutzlosen Strukturen auflösen werden, mit denen man sein Leben zugestellt hat.
Außerdem müssen wir mit erhöhter Unfallgefahr rechnen und verrückt spielendem Wetter.

Vermeiden Sie also in den Osterferien alle riskanten Sportarten, verhalten Sie sich im Straßenverkehr eher defensiv und planen Sie ein, dass es andere nicht tun. Vermeiden Sie ebenfalls alle unnötigen Operationen und Zahnarzttermine. Durch die Widder-Betonung ist mit Misserfolgen und hohem Blutverlust zu rechnen.
Stellen Sie sich auch in Ihren zwischenmenschlichen Beziehungen auf einige Zerreißproben ein. Dieses „Kosmosetting“ deutet mit dem ausgestreckten Zeigefinger auf alles, was nicht mehr stimmig ist! Die Auseinandersetzungen und Machtspiele könnten heftig werden, Sie werden mit Ihren eigenen Problemen konfrontiert werden.

Das mag vordergründig schrecklich klingen. Es geht dabei aber um nichts weniger als eine Bewusstseinserweiterung und um die Chance, sich von der Vergangenheit zu lösen. Vielleicht sind ja auch Sie der- oder diejenige, die sich gegen unerträgliche Einschränkungen wehrt, ja, wehren muss!
Kämpfen Sie nicht gegen das Schicksal, bejahen Sie es. Und haben Sie Geduld. Nicht alles wird gleich auf Anhieb funktionieren, lassen Sie zu, dass mehrere Möglichkeiten ausgetestet werden. Aber verlieren Sie Ihre übergeordneten Ziele nicht aus dem Blick. Mit Trotz, Gewalt und Zwang werden Sie sicher nichts erreichen!

„Gewinnen werden Sie durch Loslassen, weil Sie dann beide Hände frei haben werden, Neues anzupacken.“ So formuliert es Winfried Noé in seiner Kolumne im Zukunftsblick 4/2014. Besser kann ich es auch nicht sagen.

Ich wünsche Ihnen einen hoffnungsvollen Blick in eine wunderbare Zukunft!

20.03., Frühlingsanfang, Tag- und Nachtgleiche, Beginn des Astrologischen Jahres!

Die Kraft des Frühlings ist unbestritten. Überall  bahnen sich junge Pflänzchen, neue Triebe und Keime Richtung Licht. Eine archaische Kraft, erinnern doch die eingerollten Blättchen oder Triebe der Tulpen und Narzissen der Form nach an Pfeilspitzen. Ein Wort, das nach dem senkrechten Weltbild Mars zugerechnet wird. Jenem Planeten, der über das Tierkreiszeichen Widder herrscht, das wiederum am 20.3. beginnt.

Alles hängt mit allem zusammen, sagte schon Paracelsus. Und so finden wir in der Natur diese Aufbruchstimmung zum nächsten Wachstumszyklus, in uns regen sich die Frühlingsgefühle und die Lust, evtl. eine Eroberung zu machen. Die Aktivitäten werden wieder nach draußen verlegt und die Winterruhe wird nun endgültig abgeschüttelt.  Auf zu neuen Ufern, setzt die Segel und los geht’s.

Beim Widder/Marsprinzip ist das Ziel nicht so wichtig, es geht um das Beginnen, die Freude des Anfangs, die Begeisterung an der Bewegung. Natürlich ist dabei auch eine große Portion Wettkampf. Wie in der Natur. Welcher Keim bekommt den besten Platz an der Sonne? Der schnellste! Mut zum Risiko, auch wenn es nochmal schneien sollte.

Geschwindigkeit  und Konkurrenz lieben Widder-/Mars betonte Menschen. Ob beim Sport oder beim Autofahren, auch in der Sexualität. „Schatz, aus der Bahn, ich komme!“ könnte von einem  marsischen Menschen stammen. Treue in der Beziehung gilt es hier zu lernen, denn die Lust an der Eroberung ist sehr stark. Die Langeweile am Gewohnten aber auch. Eine gewisse Dosis Aggression steckt in jeder sexuellen Begegnung und das ist auch gut, wenn es der widderbetonte Mensch ausleben kann und einen passenden Partner gefunden hat. Ist das nicht der Fall, sucht sich die Energie einen anderen Weg.

Passend zum Frühjahr, welch „Zufall“, evtl. in der Allergie. Unser Immunsystem ist unsere innere Armee, bereit zu kämpfen gegen alle feindlichen Erreger. Das Kriegsgebiet im Körper! Wie Innen, so Außen! Vielleicht ist eine Linderung der Allergiesymptome nicht nur mit Cortison und Antihistamina zu erzielen. Die Fragen, die sich jeder Mensch stellen kann, sind: „Wo und wie lebe ich meine Aggressionen?“ , „Wo sind meine wunden Punkte?“ , „Wo  bin ich entzündet?“ Marsische Themen, die wir genau in dieser Zeit entschlossen und mutig angehen können! Alle, nicht nur Allergiker. Ich wünsche Ihnen den nötigen Biss und jede Menge kindliche Freude, an jedem (Frühlings-)Tag.

Das Widder-Seminar am 30.3., 11.00 bis 14.00 Uhr in 82294 Oberschweinbach, Ramweg 5 ist leider schon ausgebucht.
Neue Chance: 22.3.2015
Weitere Infos und Anfragen über meine Website.

Ein Zwölftel ist schon weg und wie wird der Rest?

2014 wird astrologisch als Saturnjahr bezeichnet.  Saturn, der Realitätsplanet, steht nach dem Senkrechten Weltbild für Qualitäten wie Verantwortung, Disziplin, Arbeit, Pflicht, Anstrengung…  Dabei entstehen  in uns nicht gerade euphorische Gefühle. Wahrscheinlich fühlt sich jedes Wort wie ein Kilo mehr in einem Rucksack an, den man auf einer langen Bergtour schleppen muss. Der Weg ist oft beschwerlich steil, führt manchmal über Geröllfelder, durch Schluchten und schmale Steige. Aber am Ende lockt der Gipfel, das Ziel, die grandiose Aussicht, für die sich jede Mühe lohnt und der innere Schweinhund hat aufgehört zu bellen, denn er ist bezwungen, für den Moment. Genau so fordert Saturn uns im astrologischen Sinn auf, einen Schritt nach dem anderen zu setzen, nicht hastig auf das Ziel fixiert zu rennen, sondern achtsam dabei auch das kleine Glück am Wegrand zu sehen. Das kleine Blümchen, den bunten Schmetterling, das Lächeln des Nachbarn, die freundliche Geste eines Fremden, der Dich in der Warteschlange vor lässt. Und, ganz wichtig,  dankbar dafür zu sein. Nichts ist selbstverständlich und zufällig. Wenn ich den Rucksack schon tragen muss, dann kann ich das auch mit innerer Freude und Gelassenheit, zumindest kann ich mich darin üben. Außerdem habe ich mir nach den geistigen Gesetzen diese Situation erschaffen, um weiter zu kommen. Also, wenn ich es noch nicht mal auf jemand anderen schieben kann, dann muss der Saturn herhalten.

Alle sieben Jahre bildet  Saturn im Transit zu seiner Stellung im Geburtshoroskop einen herausfordernden Winkel. Das sind  Wachstumsphasen, Reifezeiten, Jahresringe, wie man es auch immer nennen möchte. Und mir kommt es so vor, als ob Saturn mir für die nächsten 7 Jahre Hausaufgaben aufgibt und nach 7 Jahren kontrolliert, ob und wie ich sie gemacht habe. Ist er zufrieden, scheint die Sonne am Gipfel, und ich darf die Aussicht genießen. War meine Ausführung nachlässig, unordentlich, fahrig, ja, dann kommt kurz vor dem Ziel ein Wettersturz und ich muss schnell den Rückweg antreten und auf mein Ziel, den Gipfel, erneut hinarbeiten.

Von vielen Menschen habe ich im Januar gehört, der Monat sei mehr als anstrengend gewesen, das Leben hätte sie in kurzer Zeit vor viele Prüfungen und Herausforderungen gestellt, das Körpergefühl ist schwer und irgendwie ist alles anstrengend und überhaupt gab es wenig Gründe zum Lachen. Natürlich, einiges ist subjektive Wahrnehmung.   Aber dass die Zeiten ernster erlebt werden, entspricht dem Saturnprinzip. Das Thema Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und danach zu handeln, mit dem Hintergrund, dass in sieben Jahren die Hausaufgaben kontrolliert werden, lässt uns vielleicht doch achtsamer mit der Zeit und den eigenen Aufgaben umgehen. Entschleunigung ist angesagt und das kann Saturn sehr gut, er nimmt das Tempo raus und das kann doch auch ein Segen sein!

Ich möchte gerne Sonnenschein am Ende der Tour und so habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, Dinge, die ich beginne auch fertig zu machen. Zusagen zu halten, oder wenn ich es im Vorfeld merke, dass ich sie nicht halten kann, erst gar keine machen und nicht zurückrudern mit fadenscheinigen Ausreden. Das ist sehr viel für eine Zwillingssonne wie mich, die gerne auf mehreren Hochzeiten tanzt und schnell mit Worten dabei ist.  Mal sehen, was Saturn dazu meint. Denn wenn Innen so wie außen ist,  ist jeder von uns sein eigener Saturn.

Wer mehr über Saturn erfahren möchte, ist gerne zum Workshop „Saturn, der Herr der Ringe“ am 23.2. eingeladen…
…in 82294 Oberschweinbach (S3 Mammendorf), 10 km nördlich von FFB, Ramweg 5, von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr, € 35,00. (Anmeldung bitte über die Kontaktseite von @SG.)

Ich wünsche Euch allen die Kraft für  ein inneres Lächeln, auch wenn der Rucksack schwer ist. Tragt ihn und denkt an das Gefühl, wie wohltuend es ist, ihn am Gipfel  eine Zeit lang abzunehmen. Ganz herzlich, Eure Silvia

Ach ja, wie wird der Rest von 2014? Jeder ist Schöpfer in seinem Leben, von daher wird der Rest so, wie Du ihn haben möchtest!

Astrologie

Die Astrologie ist – mit allem, was dazu gehört – ein großes und weites Feld. Einige Themen werden wir in diesem Blog beleuchten.

Viele Menschen tun nichts, ohne vorher den ‚Astrologen ihres Vertrauens‘ zurate zu ziehen. Für andere ist es Humbug…

Zunächst einmal ist Astrologie reine Mathematik. Ein Horoskop zeigt ’nur‘, wie die Gestirne zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen an dessen Geburtsort am Himmel standen.

Diese Gestirnstände zu deuten und Rückschlüsse auf den Menschen und dessen Eigenarten zu ziehen, ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Sowie die Menschen den Blick zum gestirnten Himmel erhoben haben und dessen Gesetze erkannten, interpretierten sie. Und das im alten Ägypten ebenso wie im alten China, die Sumerer taten es … und die Maya auch!

Die klassische Astrologie stützt sich auf dieses Jahrtausende alte Wissen, das – trotz aller Vorwürfe – bis ins 21. Jahrhundert christlicher Zeitrechnung überlebt hat. Grund genug, dieses Wissen genauso wahrzunehmen und zu betrachten wie anderes Wissen auch.

Sklavisch an astrologischen Aussagen zu klammern ist sicher ebenso falsch wie es zu verteufeln, ohne sich vorher ein Bild gemacht zu haben. Denn es gilt nach wie vor: Astra inclinant, non necessitant! (Die Sterne zwingen nicht, sich machen nur geneigt.)